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Medizinische Studien zum Lichtwecker

1. Beweis: Die Dämmerungssimulation verbessert die Schlafqualität

Medizinische Studien zum Lichtwecker
Eine 2003 in der Revue BMC Psychiatrie erschienene Studie hatte als Ziel den Einfluss des Lichtweckers auf die Schlafqualität zu messen. Die Forscher, Sami Lappämäki, Ybe Meesters, Jari Haukka, Jouko Lönnqvist und Tino Partonen, gehören den größten Forschungsinstituten in Finnland und den Niederlanden an.

Die Studie wurde über 8 Wochen an gesunden Personen durchgeführt. Die Versuchspersonen verbrachten zunächst 2 Wochen lang ihre Nächte mit einem Lichtwecker, dann 2 Wochen ohne Lichtwecker und so weiter.

Mithilfe eines Fragebogens zum Schlaf wurde die Schlafqualität der Versuchspersonen auf einer Skala von 0 bis 14 ermittelt.

0-2 Punkte: sehr guter und ruhiger Schlaf
3-5 Punkte: ausreichend guter Schlaf
6-7 Punkte: unruhiger Schlaf
8-14 Punkte: Schlaf von sehr schlechter Qualität.

Die Ergebnisse der Studie weisen positive Effekte des Lichtweckers auf die Schlafqualität auf. Die Wirkung des Lichtweckers ist sehr signifikant nach 6 Tagen und 35% der Teilnehmer zeigen eine Verbesserung der Schlafqualität.

2. Beweis: Positive Wirkung auf die Melatoninabsonderung und somit den Schlaf


Melatonin ist als das Schlafhormon bekannt. Schon 1988 hat sich Doktor Terman mit Experimenten zur Wirkung des Lichtweckers beschäftigt.

Die Versuchspersonen seiner Studie litten unter saisonbedingter Depression und das Ziel seiner Studie war die Absonderung von Melatonin zu messen.
Zunächst zeigt die Studie, dass weniger Melatonin abgegeben wird, wenn der Lichtwecker an ist, und mehr Melatonin, wenn der Lichtwecker aus ist.

Man kann also daraus schliessen, dass die Dämmerungssimulation die Produktion von Melatonin verringert und so beim Erwachen hilft.

Ausserdem erforscht Doktor Terman die Wirkung des Lichtweckers auf die Art des Schlafes bei Personen, die unter saisonaler Depression leiden.

Es stellt sich heraus, dass die Kurve der Melatoninabgabe vor der „Therapie“ mit dem Lichtwecker weit entfernt von der Normalkurve liegt.

Nachdem die Versuchspersonen 8 Tage lang den Lichtwecker genutzt haben, ist deren Melatoninkurve identisch mit der normalen Kurve.

Hiermit beweist der Forscher, dass die Dämmerungssimulation positive Auswirkungen auf die Melatoninabgabe und somit auf den Schlaf hat, und dies sowohl quantitativ als auch qualitativ gesehen.

3. Beweis : Veränderung der Kortisonproduktion hilft gegen Stress

Das Kortison ist ein Hormon, das vor allem den Stress reguliert. Die Abgabe von Kortison folgt einem 24-stündigen Rhythmus mit einem Absonderungs-Höhepunkt zwischen 6 und 8 Uhr morgens und Null Absonderung nachts.

Eine von Thorn L, Hucklerbridge F, Esgate A, Evans P und Clow A im Jahre 2004 an der Universität Westminster, England durchgeführte Studie hatte zum Ziel die Wirkung des Lichtweckers auf die Kortisonproduktion und die Stimmung beim Aufwachen zu testen.

Diese Studie wurde an 22 Teilnehmern über 4 Tage getestet, davon 2 morgendliche Aufwachen mit und 2 morgendliche Aufwachen ohne Lichtwecker.

Den Versuchspersonen wurden Speichelproben entnommen, und zwar im Moment des Aufwachens, dann 15, 30 und 45 Minuten danach.

Die Studie zeigt, dass die Dämmerungssimulation 45 Minuten lang nach dem Aufwachen signifikant die Kortisonproduktion verstärkt.

Nach 45 Minuten ist die Kortisonproduktion quasi identisch mit und ohne Lichtwecker.

Die Studie zeigt also, dass der Lichtwecker den Organismus früher auf das Aufwachen vorbereitet indem er die Kortisonproduktion beeinflusst und so den bei nicht vorbereitetem Weckerklingeln entstehenden Stress vermeidet.

Dies ermöglicht es in bester Laune und voller Energie zu erwachen.